Gedenk- und Grenzsteine

Der Geilfus-Stein wurde im September 1964 vom Jagdclub Bad Nauheim zur Erinnerung an den Jagdmaler Heinz Geilfus (1890 – 1956) errichtet. Sein Gedenkstein befindet sich am Fußweg von Bad Nauheim nach Nieder Mörlen durch den Frauenwald am unteren Ende der Skiwiese.

Der Kirchner-Stein wurde zu Ehren des Oberforstmeisters Hugo Kirchner (1896 – 1934), einer der Schöpfer des Waldparks, errichtet. Man sagt, dass Kirchner auch den Riesen-Mammutbaum gepflanzt hat, sein Gedenkstein jedenfalls befindet sich neben dem Baum.

An der nordwestlichen Seite der Skiwiese, entlang des Waldwegs vom Golfplatz zur Thaler-Hütte, stehen einige historische Grenzsteine. In den Jahren 1711 und 1712 endete ein über 100-jähriger Grenzstreit zwischen den kurmainzischen Dörfern Ober- und Nieder-Mörlen und dem Flecken Nauheim, der zu Hanau gehörte. Die Grenzsteine sind Teil dieser Grenzregulierung, sie sind mit die ältesten noch vorhandenen Grenzmarken in unserem Raum und stehen unter Denkmalschutz.

Die eine Seite der Grenzsteine ziert das Mainzer Rad mit Kurhut und die Nummer des Steines. Auf der anderen Seite befindet sich das Wappen der Hanauer Herrschaft mit der Jahreszahl. Einige der Steine sind in den vergangenen 300 Jahren tief in das Erdreich versunken.